Goethemeinfreude

Über

Goethe: Die Freude


Es flattert um die Quelle

Die wechselnde Libelle,

Mich freut sie lange schon;

Bald dunkel und bald helle,

Wie das Chamäleon,

Bald rot, bald blau,

Bald blau, bald grün.

"O daß ich in der Nähe

Doch ihre Farben sähe!"

 

Sie schwirrt und schwebet, rastet nie!

Doch still, sie setzt sich an die Weiden.

"Da hab' ich sie! Da hab' ich sie!"

Und nun betracht' ich sie genau,

Und seh' ein traurig dunkles Blau.

 

So geht es dir, Zergliedrer deiner Freuden!

Alter: 58
aus: Weimar
 


Werbung




Blog

Weisheit

Weisheit

 

Von Weisheit hörte ich Tag für Tag

aus Büchern habe ich sie erfahren.

Fand doch nicht den reinen Sinn

mir Wahrheit im Geiste zu bewahren

 

Setze keinesfalls den Baum,

erbaue keineswegs ein Schloss,

hab von Fremde deinen Traum

in der Küsten schönstem Schoß.

 

Im Hafen erwarte ich das Boot

den großen Fang zu sehen

und seh ich früh des Abend - rot.

So werd ich noch nicht gehen.

 

Und nach der Ebbe wandert die Flut

der Wind zieht mit auf´s Meer.

Nur im Kamin ist etwas Glut

der Tag geht mit und kommt nie mehr.

 

Mein Körper ist schon schwer wie Blei.

Nur die Gedanken sind Vogelfrei.

Sie ziehen mit dem Sein zum Licht

Aus dem Wasser schäumt die Gicht.

 

Die Gewissheit gebe ich schnell frei

und frage ob es heut fehlerfrei sei?

Aus der Salzflut entsprießt das Leben

diese Gescheitheit werde ich weitergeben.

1 Kommentar 15.2.11 20:09, kommentieren

Werbung


Goethes Feder

Goethes Feder

Der Goethe griff sehr oft zur Feder

Mit dem Erfolg: das kann doch jeder

Doch was den Meisten hat verdorben

Der Goethe war schon längst verstorben

 

Aachen, 2008-04-24 © 2008 MANFRED H. FREUDE

2 Kommentare 9.10.10 16:44, kommentieren

Goethefrühlingslampe

 

Goethesfrühlingslampe

 

Frühlingkommtmitblauemhimmel

Undessteigenallefimmel

Bäumeschlafennoch:

Samenkeimeschwärmen

Rastlosvordemleck

 

 

"scriptio continua" (=kontinuierliches Schreiben)

Aachen,  2009-03-03

© 2009    Manfred H. Freude

 

1 Kommentar 9.10.10 16:41, kommentieren

Vage

Differenzierter sehen ist eine Sache des Grades ist Vage.

 

Ich glaube, das wir damit nicht weiterkommen

 

(ION) Die Modalität (Goetheliebe) vieler Doppelnamentussis und Oberlehrer sowie deren von Allgemeinbildung und beschränktem Halbwissen inspirierte Lobreden, gelten als sehr einseitiges und wenig begründbares Wissen.

 

Modalität

Dunkelheit des Ausdrucks; Mehrdeutigkeit, bedeuten, zeigen der Glasscheibe, das Meinen, das sich stets spiegelnde.; Kurz-lang; keine Reihe, es ist differenzierter.

Meinen (Doxa) bedeuten, Wissen. Das Zeigen der Glasscheibe ist das Meinen, des sich stets spiegelnden.

 

Supervaluationismus (Schärfungen) im Rahmen der Vagheit.

 

Keine Regel kann jeder Möglichkeit vorausgehen.//

1 Kommentar 9.10.10 16:26, kommentieren

Verleger

VERLEGER Der heutige großartige Schriftsteller ist doch von seinem Verleger nicht mehr ausgelastet. Der Verleger hält die Menge der gelieferten Produkte doch konstant niedrig. Warum? Das ist schnell erklärt. Wir erleben, sobald der Schriftsteller gestorben ist, kommt jedes, auch nur auf eine Serviette gekritzelte Wort, auf den Markt. Hier beginnt die eigentliche Größe des Schriftstellers. Der große Verleger macht seine Geschäfte nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten. Das ist verständlich, gut und richtig. Aber was soll dann das ganze Gerede vom Verleger, der ja seinen Schriftsteller pflegt, der für die Kunst da ist, der ihn beschützt. Für den Verleger ist Kunst ein Fremdwort. Kultur, alles was Kultur ist zählt. Ja vor was denn beschützt er ihn? Dein Vertrauen dem Drogisten. Der Verleger als Apotheker. Teure Preise und viel drumrum. Sagt er ihm: Nein, jetzt ist noch nicht die Zeit dazu, wenn sie erst mal unter der Erde liegen, dann bringen wir sie posthum ganz groß raus? Die große Aufbauarbeit beginnt erst, wenn das Werk abgeschloßen ist. Goethe war zuLebzeiten kein großes Geschäft. Heine und alle anderen auch nicht.

1 Kommentar 9.10.10 16:10, kommentieren

Goethe Denken und Vergessen

Was soll jede Rede? Generationen und Großteile von Bevölkerung haben weil ihnen Argumente fehlten z. B. Kohl oder Strauss vorgeworfen sie seien zu dick, oder Schröder, Fischer und Brandt ihre vielen Ehen vorgeworfen oder gar Schröder ein Haarproblem zugesprochen. Was soll also eine Rede von Fairnis oder Widersprüchen? Die Verleger werfen kritisierenden Schriftstellern nur Unfähigkeit vor und die abgelehnten Dichter werfen den Verlegern Unausgewogenheit, mangelnde Objektivität und Unfairnis vor. Der gute Dichter hat es doch gar nicht nötig das Maul zu halten. Und der billige Schleimer kommt hintenrum in den Druck. Der Edle aber geht selber, alleine durch die Vordertüre! Es gibt große Verlage, da wird soviel geklüngelt, dass alleine beim Telefonieren der Hörer surrealistisch schmilzt. Es gibt Verlage, die sind so heiß, das sie weder Männlein noch Weiblein kennen, sondern nur etwas dazwischen, so heiß das dagegen die Hölle ein Kühlturm ist. Das heißt, man hat als normaler Mensch, der weder heiß ist und nur Mann oder Frau, keine Chance hat. Selig sind die die zu junger Zeit einen großen Mentor hatten der ihnen den großen Preis zugeführt hat und jene die bereits weit über diesen dingen stehen, denen der ganze Betrieb nichts mehr anhaben kann, oder wie unser verehrter Goethe: vermögend.

1 Kommentar 9.10.10 16:06, kommentieren

Goethe Denken und Vergessen

Goethe

Alles was diesem Goethe zugeschrieben oder angedichtet wird. So viele Dichter wünschen sich das dieser Goethe doch nie gelebt hätte. Bleibt diese Frage hat dieser deutsche Dichter so gelebt? Hat er so gelebt wie er beschrieben wird? Germanisten und Historiker schreiben über Goethe wichtige Texte die gleich von abertausenden Goetheverehrern in aller Welt Hymnisch aufbereitet werden. Goethe also ein Machwerk von banausisch buorguasisch gebildeten Möchtegernintellektuellen? Goethe ein Machwerk von abertausenden Möchtegerngoethes Genauso ein Machwerk wie Sokrates ein Machwerk Platons ist und Christus ein Machwerk seiner Evangelisten-Jünger ist? Hat dieser Goethe wie wir ihn nun kennen so existiert? Unrealistisch überbewertet. Solch einen Menschen gibt es nicht gab es nie. Alles Götter. Ich liebe Goethes Schriften aber ich bedaure jeden Buchstaben der Goethebiographen die sich sowenig unterscheiden von den Verehren von Tokio Hotel von denen sie sich doch so sehr abgegrenzt wissen wollen. Über allen Gipfeln ist Ruh oder Durch den Monsun oder Beides; wie Aristoteles schreibt: Belehren oder erfreuen oder Beides? Goethe der Superstar Es gibt wohl keinen Kitsch auf dieser Welt für den er nicht schon Modell gestanden hat. Goethes Kunst verkam zum Kult zur bloßen Kultur. In aller Welt verkauft als Angehöriger eines intelligenten Volkes, einer Goethischen Rasse, Buchenwald und Weimar die deutschen Klassiker nach denen keine Dichtung mehr möglich sein soll? Sollten wir uns einen Deutschen wünschen können, der nicht gelebt hätte, so müsste es Goethe sein.

1 Kommentar 9.10.10 16:02, kommentieren